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KRYOTHERAPIE
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    Kriotherapie ist eine physiotherapeutische Behandlungsmethode, die  auf eine stimulierende Kältewirkung auf den Körper beruht.
   Im Laufe von 2 Minuten wird die Haut des Patienten der Temperatur mit  -160˚ C ausgesetzt, danach wird die Temperatur der Hautoberfläche schlagartig  bis -1˚C, 0˚Grad geändert, doch der ausgelöste Krampf der Blutgefässe lässt nicht die Kälte tiefer ins Gewebe eindringen. Darüber hinaus, schon nach der Beendigung der Kälteeinwirkung, dehnen sich die peripheren Schlagadern, die Haut erhält eine Rötung, die Wärmeerzeugung und die Sauerstoffaufnahme von allen Geweben des Organismus werden intensiver, auch der venöse Blutfluss wird gebessert.
   Kurze Abkühlung der Haut lindert die Schmerzen, mindert die Entzündungen, stärkt das Immunsystem, deshalb ist sowohl für eine Prophylaxe als auch für die Behandlung von Beschwerden des Bewegungs- und Stützapparates, Hautkrankheiten und chronischen Erkrankungen des  Atemwegesystems wirksam anwendbar.





  Kriotherapie ist verboten, falls die Anwendung der Kältebehandlung im Hinblick auf den Zustand des Patienten oder seine Erkrankung gemäss den Vorschriften für die gesamten Kurortbehandlungen kontraindiziert ist, bei so genannter Kälteallergie, bei Ersatzgelenken aus   Metall, auch beim Vorhandensein der Metallimplante, mit denen die Knochenbruchstücke befestigt waren, sowie nach einer Herzoperation mit Implantierung des Herzschrittmachers.
 
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